Momentan fliegt bei uns der Birkenspanner Biston betularia (LINNAEUS, 1758). Es gibt die schwarze Farbvariante und die weiße.

Selten findet man auch mal ein Exemplar, dass beide Farbvarianten vereint, wie hier ein dunkles Tier mit einem weißen Hinterflügel.

Biston betularia

Lange Zeit galt der Birkenspanner als Beispiel für den sogenannten Industriemelanismus. Aktuelle Forschungen belegen, dass die damals durchgeführten Experimente und Schlussfolgerungen so keinen Bestand haben.

Anders als der deutsche Name vermuten lässt, ernähren sich die Raupen nicht ausschließlich von Birke. In Die Schmetterlinge Baden-Württembergs Band 9 – Nachtfalter VII werden sogar 45 Raupennahrungspflanzen genannt.

Read More →

Wer gehört eigentlich zu den Kleinschmetterlingen (Mikro) und wer zu den Großschmetterlingen (Makro)? Wenn das so einfach wäre. Eine sehr schöne Erklärung habe ich im Oxford English Dictionary gefunden. Dort heißt es – frei übersetzt – “Makros sind Schmetterlinge, die groß genug sind, um das Interesse eines normalen Sammlers zu wecken. Mikros sind Schmetterlinge, die nur spezialisierte Sammler interessieren.”

Wer es etwas genauer wissen will, dem empfehle ich beim Forschungsinstitut Senckenberg nachzulesen.

Auf dem Foto zu sehen ist der Möndchenflecken-Bindenspanner, auf dem sich die Samenmotte Hofmannophila pseudospretella (STAINTON, 1849) niedergelassen hat.

Read More →

Momentan sind die Nächte wieder richtig kalt, ein Leuchtabend würde nur wenig Anflug bringen. Daher stelle ich noch eine Art vor, die ich am 12.06.2015 nachgewiesen habe. Der Möndchenflecken-Bindenspanner Dysstroma truncata (HUFNAGEL, 1767) ist eine weit verbreitete und häufige Art. Sie stellt keine besonderen Ansprüche an ihren Lebensraum und auch die Raupen sind nicht wählerisch. Sie fressen die Blätter diverser Laubbäume, aber auch Himbeere oder Brennnessel.

Die Falter sind variabel gefärbt, aber an Hand der Zeichnung gut zu bestimmen.

Read More →