Heute stelle ich euch eine düstere Schönheit, die Dunkle Waldschatteneule Rusina ferruginea (ESPER, [1785]) vor. Für mich haben auch diese nicht sehr auffälligen Tiere einen besonderen Reiz, wenn man genau hinschaut. Gut zu erkennen sind hier die stark gefiederten Fühler des Männchens.

So früh im Jahr konnte ich die Art bisher nur selten nachweisen. Meist traf ich sie Mitte Juni bis Mitte Juli an vielen verschiedenen Fundorten an. In meinem Garten, aber auch im Tävsmoor, Bokelsesser Moor, der Liether Kalkgrube oder der Kaltenkirchener Heide.

Die Raupen fressen an vielen verschiedenen krautigen Pflanzen. Sie überwintern, nehmen im Frühjahr nochmals Nahrung zu sich und verpuppen sich dann am oder auch im Boden.

Alle Bilder: Birgitt Piepgras

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Heute stelle ich den Schlehenspanner Angerona prunaria (LINNAEUS, 1758) vor. Für mich ist er immer ein besonderer Blickfang am Leuchtturm. Anders als der deutsche Name vermuten lässt, leben die Raupen von den Blättern verschiedener Laubbäume und Sträucher. Ich habe die Falter in den unterschiedlichsten Lebensräumen nachweisen können. Sie fliegen in meinem Garten, an Knicks, aber auch in Mooren wie dem Bokelsesser Moor oder dem Tävsmoor

 

Die Männchen haben eine Spannweite von gut 4 cm und fallen sofort auf, wenn sie so leuchtend orange sind wie dieses hier.

 

Oftmals wird aber die leuchtende Farbe durch mehr oder minder ausgeprägte Brauntöne ersetzt, sogar komplett dunkle Tiere sind nicht selten.

 

Die Färbung der Weibchen ist sehr hell, fast gelblich. Sie sind meist etwas größer als die Männchen.

 

Genau wie bei den Männchen kann die helle Grundfarbe durch dunklere Beschuppung teilweise oder komplett ersetzt werden.

 

Die weiblichen Falter haben fadenförmige Fühler. Sie sind wichtige Tast-und Sinnesorgane.

 

Beim Männchen fallen die kammartigen Fühler auf. Durch diese Struktur wird die Oberfläche vergrößert, der Falter kann besonders gut die weiblichen Sexuallockstoffe wahrnehmen.

 

 

 

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