Den Sturmvogel Melanthia procellata ([DENIS & SCHIFFERMÜLLER], 1775) habe ich das erste mal im Mai 2009 in der Liether Kalkgrube gefunden. Er gilt in Schleswig-Holstein als Arealerweiterer.

 

Jetzt, nach 8 Jahren bekam ich das zweite Exemplar dieser Art zu sehen, in meinem Garten! Die Entfernung zur Liether Kalkgrube beträgt ca. 10 km. Clematis vitalba, die gewöhnliche Waldrebe, wächst hier schon seit mehr als 10 Jahren. Die Raupen des Sturmvogels fressen soweit bekannt an dieser Pflanze. Ich werde intensiv danach suchen, versprochen!

Alle Bilder: Birgitt Piepgras

Creative Commons Lizenzvertrag
Soweit nicht anders gekennzeichnet sind Bilder und Texte von nachtfalter-sh.de lizenziert unter einer 4.0 International Commons Lizenz

Namensnennung – Nicht-kommerziell – Weitergabe unter gleichen Bedingungen .

Bilder in höherer Auflösung stelle ich gerne unter den oben genannten Bedingungen zur Verfügung.

Read More →

Bei den letzten Leuchtabenden gab es einige Freu-Falter. Warum ich mich über welche Art gefreut habe, zeige und erzähle ich gerne.

Ich beginne mit einem Kleinschmetterling, Ancylis unculana (HAWORTH, [1811])
Der Falter ist extrem flink und hat sich regelmäßig meinen Versuchen entzogen, ihn zu fotografieren. Nun ist es endlich gelungen! Leider fehlt mir die Erfahrung über Lebensweise und Habitatansprüche bei uns im Norden. So bleibt erstmal nur die Freude.

 

Ich hatte auch meine erste Begegnung mit der Erlen-Rindeneule Acronicta alni (LINNAEUS, 1767) Die Raupen dieser Art sind besonders auffällig. Als Jungraupe imitieren sie Vogelkot, als ausgewachsene Raupen ähneln sie einer gelb-schwarzen Ringelsocke mit abstehenden Fäden. Sie ernähren sich von den Blättern vieler Laubbaumarten.

Die Roseneule Thyatira batis (LINNAEUS, 1758) ist ein Freu-Falter für mich, weil ich sie schlicht und einfach schön finde. Ich freue mich jedes Jahr darauf, sie zu sehen. Bei frisch geschlüpften Faltern sind die deutlich erkennbaren Punkte am Rand deutlich rosa gefärbt. Auf Fotos ist das leider oft nicht erkennbar. Die Raupen dieser Art ernähren sich von verschiedenen Rosengewächsen.

 

Das Beste kommt ja bekanntlich zum Schluss. Ganz besonders habe ich mich über den hier im Norden sehr seltenen Kleinen Berberitzenspanner Pareulype berberata ([DENIS & SCHIFFERMÜLLER], 1775) gefreut. Walter Baltruweit hatte mich schon bei unseren ersten Treffen gebeten, besonders auf diese Art zu achten, als er die damals noch recht zahlreichen Berberitzenhecken in der Nachbarschaft sah. Kaum 10 Jahre später kann ich mich jetzt über diesen Fund freuen!

 

Alle Bilder: Birgitt Piepgras

Creative Commons Lizenzvertrag
Soweit nicht anders gekennzeichnet sind Bilder und Texte von nachtfalter-sh.de lizenziert unter einer 4.0 International Commons Lizenz

Namensnennung – Nicht-kommerziell – Weitergabe unter gleichen Bedingungen .

Bilder in höherer Auflösung stelle ich gerne unter den oben genannten Bedingungen zur Verfügung.

Read More →