Jetzt ist auch der kleine Frostspanner Operophtera brumata (LINNAEUS, 1758) auf den Flügeln. Mit beginnender Dämmerung fliegen die Männchen umher auf der Suche nach Weibchen.

Operophtera brumata (LINNAEUS, 1758)W

Wie auch beim Großen Frostspanner sind bei dieser Art die Weibchen nur noch mit sehr rudimentären Flügeln ausgestattet. Genau wie beim großen Verwandten krabbeln die Weibchen an den Baumstämmen und Ästen empor.
Operophtera brumata (LINNAEUS, 1758)K

Auf dem Weg dorthin werden sie von den Männchen begattet. Die Eier werden an den Blattknospen abgelegt. Die Raupen schlüpfen im Frühjahr und bilden eine wichtige Nahrungsquelle für die erste Brut der Singvögel. Durch ihre in manchen Jahren besonders hohe Anzahl können die Raupen des Kleinen Frostspanners auch Schäden in Kulturen anrichten.

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Den großen Frostspanner Erannis defoliaria (CLERCK, 1759) kann man bei uns ab Anfang Oktober finden. Am besten geht man einfach mit einer Taschenlampe bewaffnet in den Wald und sucht Baumstämme ab.

Erannis defoliaria (CLERCK, 1759)1

Die männlichen Tiere sind nicht immer so kontrastreich gezeichnet, wie im Beitragbild zu sehen. Manche sind praktisch einfarbig, andere weisen eine schwache Zeichnung auf.

Erannis defoliaria (CLERCK, 1759)W

Die Weibchen besitzen nur sehr rudimentäre Flügel, sie sind flugunfähig. In der Dämmerung schlüpfen sie am Fuß der Bäume und klettern den Stamm hoch.

Erannis defoliaria (CLERCK, 1759)K

Die Männchen nehmen die Pheromone, die weiblichen Sexuallockstoffe, mit ihren Fühlern wahr und fliegen sie an. Es kommt zur Kopula. Die befruchteten Weibchen legen ihre Eier an den Blattknospen ab.

Erannis defoliaria (CLERCK, 1759)R

Im Frühjahr schlüpfen die Raupen und fressen an den Blättern vieler Laubbäume.

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