Die letzten Nächte waren recht mild. Da war auch die als erwachsener Falter überwinternde Heidelbeer-Wintereule aktiv. Dieser häufige Eulenfalter stellt keine besonderen Ansprüche an seinen Lebensraum. Man findet die Tiere sowohl in feuchten, als auch trockenen Habitaten.

Die Raupen sind – anders als der deutsche Name vermuten lässt – ebenfalls nicht wählerisch. Sie fressen sowohl an Blättern verschiedener Bäume und Büsche, als auch an Löwenzahn oder anderen krautigen Pflanzen.


Der andere deutsche Name “veränderliche Wintereule” ist wesentlich zutreffender. Die Falter sind extrem variabel gezeichnet und gefärbt. Ihre Flugzeit beginnt im Herbst. Werden die Nächte zu kalt sind sie inaktiv. Bei milden Temperaturen fliegen sie jedoch, um Nahrung aufzunehmen. Sie saugen dann z.B. an Fallobst oder Baumsäften. Die Paarung findet erst im Frühjahr statt.

Alle Bilder: Birgitt Piepgras

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