Ganz frisch, also erst vor kurzem aus der Puppe gekrochen und eine Erstbegegnung – und damit ganz neu für mich – ist die Kiefernsaateule Agrotis vestigialis (HUFNAGEL, 1766)

Auf einer Trockenrasenfläche kamen diverse Exemplare an’s Licht. Auf solche sandigen Böden ist diese Art angewiesen. Ihre Raupen sind so genannte Erdraupen, die sich in den Boden eingraben und sich von den Wurzeln verschiedener Pflanzen ernähren. Gerne werden dabei die junger Kiefern befressen, was in entsprechenden Schonungen auch mal Schaden anrichten kann.

 

 

Das Titelbild zeigt ein Männchen mit den leicht gezähnten Fühlern. Sie vergrößern die Oberfläche dieses wichtigen Sinnesorgans, mit dem die Falter vor allem die weiblichen Sexuallockstoffe wahrnehmen. Hier ist ein Weibchen zu sehen, erkennbar an den fadenförmigen Fühlern.

 

Alle Bilder: Birgitt Piepgras

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