Endlich werden auch die Nächte wärmer und die typischen Frühlingsfalter sind auf den Flügeln. Einige Vertreter dieser Jahreszeit hatte ich euch schon vorgestellt. Stellvertretend für die so genannten Kätzcheneulen waren das Orthosia cruda ([DENIS & SCHIFFERMÜLLER] und Orthosia gothica (LINNAEUS, 1758)

Heute schaut euch mal der Pappel-Dickleibspanner Biston strataria (HUFNAGEL, 1767) an.

Auch hier ist der deutsche Name mal wieder irreführend, da die Raupen von Mai bis Juli an verschiedenen Laubbäumen und Gehölzen fressen. Der wissenschaftliche Name leitet sich vom lateinischen Wort stratus ab, und bezieht sich auf die vielen zerstreuten schwarzen Schuppen auf den Flügeln.

Dieses Männchen war sehr zutraulich und lies sich auf meinem Finger nieder. Sehr gut zu sehen sind die stark gefiederten Fühler. Sie bilden eine große Oberfläche, mit denen der Falter die weiblichen Sexuallockstoffe riechen kann.

Alle Bilder: Birgitt Piepgras

Creative Commons Lizenzvertrag
Soweit nicht anders gekennzeichnet sind Bilder und Texte von nachtfalter-sh.de lizenziert unter einer 4.0 International Commons Lizenz

Namensnennung – Nicht-kommerziell – Weitergabe unter gleichen Bedingungen .

Bilder in höherer Auflösung stelle ich gerne unter den oben genannten Bedingungen zur Verfügung.