Jetzt im November kann man nicht nur den Großen Frostspanner und den kleineren Verwandten, den Kleinen Frostspanner beobachten. Es ist gerade die Hauptflugzeit der Kleinen Pappelglucke Poecilocampa populi (LINNAEUS, 1758) Die Flugzeit der Art geht bis in den Januar hinein, die einzelnen Individuen leben aber nicht lange.

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Sie verfügen noch über eine Rüsselscheide, besitzen aber keinen Saugrüssel und können deshalb auch keine Nahrung zu sich nehmen. Daher leben sie auch nur wenige Tage. Die Tiere sind äußerst robust, fliegen auch bei Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt. Ihre dichte Behaarung schützt sie vor Kälte.

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Die Weibchen sind leicht an den fadenförmigen Fühlern zu erkennen. Die Männchen besitzen stark gefiederte Fühler, die hoch sensible Riechorgane sind, mit denen sie die weiblichen Sexuallockstoffe, die Pheromone wahrnehmen.

Die Raupen der Kleinen Pappelglucke ernähren sich von den Blättern verschiedener Laubbaumarten. Ähnlich wie bei den Frostspannern überwintert die Art als Ei, die Raupen schlüpfen im Frühjahr, wenn die Bäume beginnen auszutreiben.

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