Heute stelle ich drei Eulenfalter vor, die typisch für die Jahreszeit sind und durch ihre Farbe und Zeichnung tagsüber besonders gut getarnt sind, wenn sie sich an mit Flechten besetzten Baumstämmen verstecken.

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Die Weißdorn-Eule Allophyes oxyacanthae (LINNAEUS, 1758) ist eines der drei Beispiele. Anders als der deutsche Name vermuten lässt, fressen die Raupen nicht nur an Weißdorn, sondern auch an den Knospen und Blättern verschiedener Obstbäume. Mir ist aber nicht bekannt, dass sie in so großer Zahl auftreten, dass sie Schäden an den Kulturen verursachen.

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In der Literatur wird als Lebensraum der Grünen Eicheneule Griposia aprilina (LINNAEUS, 1758) trockener, sonniger Eichenwald genannt. Davon haben wir in Schleswig-Holstein nicht viele. Die Bedingungen erfüllen aber ganz offensichtlich unsere Knicks. Die säumen Wege und Felder in den unterschiedlichsten Habitaten, die Art lässt sich also im ganzen Land nachweisen.

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Die Olivgrüne-Eicheneule Dryobotodes eremita (FABRICIUS, 1775) bevorzug das gleiche Habitat wie die Grüne Eicheneule. Auch sie kommt bei uns in Schleswig-Holstein gut mit Eichen bestandenen Knicks zurecht.

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