Den hellen Sichelflügler Drepana falcataria (LINNAEUS, 1758) nehme ich heute mal als besonders geeignetes Beispiel für deutsche und wissenschaftliche Namen. Beide geben ja manchmal Rätsel auf.

“falcataria” leitet sich einerseits von falcis, der Sichel ab. Das ist absolut einleuchtend, denn die Spitzen der Vorderflügel sind sichelförmig ausgezogen, daher auch der Familienname Sichelflügler. Andrerseits kann man aber auch ein falco herleiten, also einen Falken. Die Zeichnung der Vorderflügel sieht dem tatsächlich sehr ähnlich. Oberschnabel, Unterschnabel und das Auge lassen sich gut erkennen. Einfach mal die kleine Animation anschauen.

Die Flugzeit dieser schönen Art hat gerade erst begonnen, es besteht eine große Chance, sie beim öffentlichen Leuchtabend am 03. Juni zu sehen!

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