Den hellen Sichelflügler Drepana falcataria (LINNAEUS, 1758) nehme ich heute mal als besonders geeignetes Beispiel für deutsche und wissenschaftliche Namen. Beide geben ja manchmal Rätsel auf.

“falcataria” leitet sich einerseits von falcis, der Sichel ab. Das ist absolut einleuchtend, denn die Spitzen der Vorderflügel sind sichelförmig ausgezogen, daher auch der Familienname Sichelflügler. Andrerseits kann man aber auch ein falco herleiten, also einen Falken. Die Zeichnung der Vorderflügel sieht dem tatsächlich sehr ähnlich. Oberschnabel, Unterschnabel und das Auge lassen sich gut erkennen. Einfach mal die kleine Animation anschauen.

Die Flugzeit dieser schönen Art hat gerade erst begonnen, es besteht eine große Chance, sie beim öffentlichen Leuchtabend am 03. Juni zu sehen!

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Momentan ist gelb ja eine sehr aktuelle Farbe in der Natur: Löwenzahn, Butterblume und auch noch die Winterlinge sind leuchtende Beispiele dafür.

Ein ebenso intensiv gelber Nachtfalter fliegt momentan, der Gelbspanner Opisthograptis luteolata (LINNAEUS, 1758) Die Art ist weit verbreitet, die Raupen fressen an vielen Laubbäumen. Die Falter fliegen daher auch in Wäldern, Parks, Gärten und in unseren Knicks noch bis Mitte Juli. Wenn die Bedingungen günstig sind, kann sich eine zweite Generation im Frühherbst entwickeln. Diese Falter haben oft eine deutlich ausgeprägtere braune Zeichnung auf den Flügeln.

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