Um den Braunen Bären Arctia caja (LINNAEUS, 1758) als Falter zu sehen braucht man entweder tagsüber viel Glück oder Nachts einen langen Atem. Da die Ressourcen der Nacht geteilt werden, fliegen manche Arten bereits in der Dämmerung, andere erst nach Mitternacht.

Der Braune Bär gehört zu letzteren, pünktlich ab 1:00 Uhr morgens kommt er ans Licht. Er gehört zu den Bärenspinnern, das dichte Haarkleid der Raupe, dass an ein Bärenfell erinnert, ist gut zu erkennen.

Die auffällige Zeichnung und Färbung der Vorderflügel beweist, dass auch bunt Tarnung sein kann.

Arctia caja (LINNAEUS, 1758)

Dort, wo das Sonnenlicht auf den Flügel fällt, lösen sich die Konturen auf und der Falter wird von Fressfeinden sehr viel schwerer erkannt.

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Der Braune Bär erreicht eine stattliche Größe, obwohl er die Flügel nicht ganz ausgebreitet hat, bedeckt er fast den gesamten Handrücken dieser Besucherin eines öffentlichen Leuchtabends.

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