Heute in der Dämmerung flogen diverse Brennnesselzünsler Anania hortulata (LINNAEUS, 1758) durch den Garten. Der Familienname Zünsler leitet sich ab von dem Begriff zünseln, wie früher das Flackern von Feuer auch genannt wurde.

Stört man eine Zünslerraupe in ihrem Versteck, bewegt sie sich schnell vor und zurück, ebenso wie es die Flammen tun.

Die Zünslerfalter kann man gut von den Spannern unterscheiden. In Ruhestellung legen Zünsler ihre Fühler auf die Flügel, die Spanner darunter.

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Gestern Abend habe ich mal das Geißblatt mit der Taschenlampe abgesucht und bin auch fündig geworden. Mehrere Messingeulen Diachrysia chrysitis (LINNAEUS, 1758) saugten dort Nektar.

Wissenschaftler sind sich noch nicht einig darüber, ob es noch eine Schwesterart, die Tutts – Messingeule Diachrysia stenochrysis (WARREN, 1913) gibt.

Auch wenn die Falter häufig anzutreffen sind, erfreue ich mich immer wieder an den metallisch glänzenden Schuppen.

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Momentan sind die Nächte wieder richtig kalt, ein Leuchtabend würde nur wenig Anflug bringen. Daher stelle ich noch eine Art vor, die ich am 12.06.2015 nachgewiesen habe. Der Möndchenflecken-Bindenspanner Dysstroma truncata (HUFNAGEL, 1767) ist eine weit verbreitete und häufige Art. Sie stellt keine besonderen Ansprüche an ihren Lebensraum und auch die Raupen sind nicht wählerisch. Sie fressen die Blätter diverser Laubbäume, aber auch Himbeere oder Brennnessel.

Die Falter sind variabel gefärbt, aber an Hand der Zeichnung gut zu bestimmen.

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Der breitflügelige Fleckleibbär Spilosoma lubricipeda (LINNAEUS, 1758) ist momentan zahlreich anzutreffen. Seine stark behaarten Raupen sehen aus als hätten sie ein Bärenfell, daher auch der Familienname Bärenspinner. Bei dem hier abgebildeten Männchen kann man deutlich die gefiederten Fühler erkennen. Sie sind hochempfindliche Riechorgane, mit denen die weiblichen Duftstoffe wahrgenommen werden.

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